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Beteiligung

Ein sehr interessanter Bereich des Vermögensaufbaues ist der Beteiligungssektor. Grundsätzlich unterscheidet sich dieser von einer klassischen Geldanlage in Fonds oder Wertpapieren durch seinen Aufbau und die Durchführung der Anlage.
Wer als Beimischung zu seiner vorhanden Geldanlage einen Anteil einer unternehmerischen Beteiligung erwirbt, erhält in der Regel einen Anteil einer Kommanditgesellschaft, die in den gewünschten Anlagesektor (bspw. Infrastruktur/ Grundstücke und Immobilien, Schiffe, erneuerbare Energien, Exploration von Öl, Gas und Wasser, etc.) investiert und für eine klar definierte Laufzeit eingegangen wird.
Jeweils zum Jahresende erhält der Anleger als Kommanditist eine Gewinnausschüttung durch diese Gesellschaft. Von Jahr zu Jahr entscheidet der zugehörige Anlageausschuss über die Verwendung des erzielten Jahresüberschusses. Dies kann es dazu führen, dass die vorhandenen Gewinne zunächst als Liquiditätsreserve in der Gesellschaft verbleiben bis ggf. vorhanden wirtschaftlich schwierige Jahre überstanden sind. Anschließend werden die Ausschüttungen nachgeholt.
Steuerliche Förderungen wie bspw. die Tonnagebesteuerung für Seeschiffe oder ausländischen Einkommensfreibeträge und vorhandene Doppelbesteuerungsabkommen können bei diesen Anlageformen genutzt werden, um die effektive Steuerlast für die erzielten Erträge aus der entsprechenden Beteiligung zu reduzieren. Oft führt die Nutzung dieser Möglichkeiten zu einer deutlich höheren Nettorendite gegenüber einer Anlage in Aktien oder Rentenpapieren.
Eine direkte Verrechnung zwischen Verlusten aus einer Beteiligung und anderen Einkunftsarten ist jedoch nicht möglich.

In der Vergangenheit erzielten Investmentdepots, die durch ausgewählte Beteiligungen untersetzt waren eine konstantere Wertentwicklung gegenüber Depots ohne deren Beimischung. Um jedoch eine für den Leser sinnvolle Vermögensstruktur zu ermitteln sind grundsätzlich genaue Analysen der Gesamtsituation und der verfolgten Anlageziele notwendig. Wir weisen daher darauf hin, dass wir mit diesen grundsätzlichen Informationen keine Anlageempfehlung zum Kauf oder Erwerb einzelner Anlageformen abgeben. Weiterhin erfolgt durch die Darstellung der Anlageklassen und deren allgemeine steuerliche Behandlung keine steuerliche Beratung. Für eine steuerliche Würdigung der Anlage raten wir grundsätzlich die Beratung eines Steuerberater in Anspruch zu nehmen.

Eine Anlageempfehlung ist nur nach genauer Analyse der Gesamtsituation möglich, die durch diesen Artikel nicht gewährleistet ist.